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Donnerstag, 09. April 2026 19:30 Uhr
PKS Villa Rothstein - Bad Ischl

Aufmessers Schneide
Dominik Fuss: Trompete / Flügelhorn
Leonhard Skorupa: Tenorsaxophon, Klarinetten
Lukas Schiemer: Altsaxophon, Sopransaxophon
Alois Eberl: Posaune, Akkordeon
Lukas Kletzander: Klavier
Gregor Aufmesser: Kontrabass, Komposition
Lukas Aichinger: Schlagzeug

Karteninfo:
Eintritt: 26,-
Ermäßigungen: 10,- / 22,-
Vorverkauf

Kontrabassist Gregor Aufmesser ist zum ersten Mal 2014 im Rahmen der JazzWerkstatt Wien mit der siebenköpfigen Formation Aufmessers Schneide ins Rampenlicht getreten. Im Debütalbum der Band, Orbs, setzte sich der Komponist und Bandleader musikalisch mit der Welt der Physik auseinander – was gar nicht schlecht zu einem Ensemble voller ausgeprägter Individualisten passt. Wie Teilchen agieren die Musiker eigenständig aber stets aufeinander bezugnehmend. Auch die Kompositionen unterstützen diese Gegensätzlichkeit: Sie spannen den Bogen zwischen klassisch ausgerichtetem Kontrapunkt und ausuferndem Jazz à la Charles Mingus, ein ständiges Wechselspiel zwischen Intellekt und Gefühl.
Mit schrulligem Humor betrachtet Aufmesser die Skurrilitäten des Lebens, vor allem des Lebens in einer gewissen kleinkarierten Alpenrepublik. Aufmessers Schneide schaut was alles in den Begriff Jazz hineingepackt werden kann, ohne die Stärken der Band – den Expressionismus, die diversen musikalischen Persönlichkeiten, den beseelten Umgang mit intellektuellem Material – aus den Augen zu verlieren. In Aufmessers Schneide, wie in der Quantenphysik, liegen zeitgleich unzählige Möglichkeiten vor: Man weiß nie was sich als nächstes aus dem Nebel der Probabilitäten herauskristallisieren könnte.
AufmessersSchneide GregorAufmesser
Double bass player Gregor Aufmesser first stepped into the limelight in 2014 as part of the JazzWerkstatt Wien with the seven-member formation Aufmessers Schneide. In the band's debut album, Orbs, the composer and bandleader musically dealt with the world of physics - which is not bad for an ensemble full of pronounced individualists. Like particles, the musicians act independently, but always referring to each other. The compositions also support this dichotomy: they span the arc between classically oriented counterpoint and sprawling jazz à la Charles Mingus, a constant interplay between intellect and feeling.
With quirky humour, Aufmesser looks at the bizarreness of life, especially life in a certain petty Alpine republic. Aufmesser's Schneide looks at what can be packed into the term jazz without losing sight of the band's strengths – expressionism, the diverse musical personalities, the soulful handling of intellectual material. In Aufmesser's Schneide, as in quantum physics, there are countless possibilities at the same time: You never know what might emerge next from the fog of probabilities.