10.11.2016
Weinhaus Attwenger, Bad Ischl

Simone Kopmajer: voc
Paul Urbanek: piano
Herfried Knapp: bass
Reinhardt Winkler: drums

Jazzfreunde-"Comeback" im Ischler Weinhaus Attwenger
Von Bad Ausse aus gelang ihr eine internationale Karriere: Simone Kopmajer
Nach sechs Jahren fand - zur Freude vieler - wieder ein Jazzfreunde-Konzert im einstigen Clublokal, dem Weinhaus Attwenger, statt. und es wird nicht bei diesem  einen Mal bleiben.
Die in Bad Ausse aufgewachsene Top-Vokalistinh Simone Kopmajer war die umjubelte Protagonistin des letzten Jazzfreunde-Konzertes 2016. Sound und Ambiente passten zusammen, war Publikum war zahlreich und aufmerksam - und darf sich schon auf ein nächstes Mal im Attwenger freuen.
Manfred Madlberger - Ischler Woche, 16. November 2016
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Ein Vokal – Hoch auf die Jazz – Classics.
Formidables Wohnzimmer Konzert von und mit Simone Kopmajer und Band im Attwenger!
So kann der Winter ruhig kommen! Aber der Reihe nach: geschmackssichere Präsentation von Jazz Standards – vokal und instrumental! Ganz einfach – Simone Kopmajer!
So lassen wir das fürs erste einfach mal stehen.
Eine Form der „Stubn-Musi“ – ja genau das präsentierte die Kopmajer mit ihren Leuten. Und Stuben – Musik hat andere Gesetze: warm, eng, dichtgedrängt, leichtes Einnicken und viel Gemütlichkeit!?
Und richtig warm bis heiß war es beim Ischler Attwenger – eng wie immer, gepackt wie so oft, aber sicherlich nicht wie immer: diese Musik und diese Performance!!
Einfach eine große Darbietung im „kleinsten“ Konzertsaal von Bad Ischl. Das war mit Sicherheit eine warme, empathische Performance der Grazer Ausseeerin mit der famosen Band im Rücken. Allesamt Könner und große „Auskenner“
Stichwort Auskenner: Alle 4 kennen das weite umfassende Genre des „american songbooks“.
Und genau dieses untersuchen sie gerne bezüglich seiner Anbindung zum Soul und zum R&B als Urformen der Black Music. Nicht ohne Grund nennt die Kopmajer ihr aktuelles Album ja auch „Soulmates“ und in der Tat hatte diese Musik an diesem November Abend jede Menge Soul.
Seele im Gesang und vor allem im Bandvortrag. Minimalistisches Drumming von Reinhardt Winkler trifft auf fein grooviges Bassspiel von Herfried Knapp. Aus klassischen Groove Strukturen erbauen sie gekonnt große Musik – Gefühls – Wälle. Auf diese setzt mit großen Können und noch mehr Routine und Feingefühl Pianist und Arrangeur Paul Urbanek seine Piano „Architektur“ – und so ergibt das Ganze ein mehr als stabiles Fundament für den Gesang von Kopmajer. Jawohl – das ist eine Stimme!
Warm, mal samtweich, mal durchdringend bis herausfordernd.
Tolle Sache das Ganze. Ein schon fast vor-adventliches Ereignis – fast hätten schon die Kirchenglocken gleich gegenüber geläutet – aber dafür war es dann doch schon zu spät“.
Weiter so und Gratulation – meint
Der Szenebeobachter Roland Holzwarth

  • PaulUrbanek-ReinhardWinkler_ThomasSeidel
  • PaulUrbanek_RolandHolzwarth
  • SimoneKopmajer-HerfriedKnapp_ThomasSeidel
  • SimoneKopmajerBand_RolandHolzwarth
  • SimoneKopmajer_RolandHolzwarth

 

29.09.2016
PKS-Villa Rothstein, Bad Ischl

ORF-Aufnahme (18)
Mit freundliche Unterstützung der Norwegischen Botschaft


Arild Andersen: double bass, electronics (N)
Paolo Vinaccia: drums, percussion (I)
Tommy Smith: tenor saxophone (GB)

ARILD ANDERSEN TRIO
Viel Applaus und einen vollen Saal gab es für das Arild Andersen Trio beim Jazzfreunde-Konzert in der PKS-Villa. Das norwegisch-schottisch-italienische Trio rund um den Kontrabass-Virtuosen Andersen wurde auch von Ö1 mitgeschnitten.
Manfred Madlberger - Ischler Woche, 5. Oktober 2016
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Arild Andersen Trio in der PKS Villa in Bad Ischl
Erstes Konzerthighlight der Ischler Jazzfreunde – großes Können der Musiker, formidables Engagement des Veranstalters – und vor allem eine schöne Begegnung zwischen Musikern und dem zahlreich erschienenen Publikum.
Großartiger Besuch der Freunde des Jazz im Salzkammergut und dazu gediegener Konzertvortrag des Anderson Trios bei warmer Aufnahme durch das Publikum.
Wahre Könner waren am vergangenen Donnerstag zur Eröffnung der Herbstsession am Werk.
Und schnell war sie schon bis in den letzten Winkel des gemütlichen PKS Saals spürbar: die typische, getragene Atmosphäre, die so viele Jazzgruppen aus Skandinavien auszeichnet.
Das war in der Tat ein starkes Manifest des europäischen Jazz mit deutlicher Anbindung an die skandinavische Jazzschule, die ja in den letzten Jahren schon fast das Geschehen in Europa bestimmt und alle möglichen Preise einfährt.
Genau so soll ein großes Ensemble unter norwegischer Rhythmusführung an den 4 dicken Basssaiten klingen. Dazu der feine Beitrag von Paolo Vinaccia mit italienisch verspieltem und etwas übertrieben verschnörgeltem Drumming zur „europäischen Jazz Gemeinschaft“ und das Saxophon Spiel vom Schoten Tommy Smith, der Lichtjahre vom musikalischen „Brexit“ entfernt scheint.
Klar ist das Bassspiel von Anderson majestetisch und mit dem Einsatz der elektronischen Sprengsel mehr als innovativ. Die Saxophontöne von Tommy Smith zeichnen sich meiner Meinung nach aus durch schottische Angriffslust (wie beim wieder aktuellen Bestreben um die Unabhängigkeit von England). Dabei ist mir vor allem die gute Melodieführung und speziell bei den Balladen emotionale Tiefe wie bei einem uralten Single – Malt aufgefallen.
Die »European Jazz Legends« in Person von Andersen nehmen in diesem Jahr jedenfalls mächtig Fahrt auf.
Anderson und seine Leute sind äußerst gediegene Musiker und zelebrieren natürlich gekonnt ihre „Schätze“ und „verwalten“ sozusagen die erworbene Routine und ihr Können.
Doch man könnte fast meinen, dass der zeitgenössische Jazz manchmal irgendwie Gefahr läuft, sich in der allzu verspielten Sackgasse festzufahren.
An diesem zugegebenermaßen fein organisisierten und abgewickelten Abend - fehlte mir manchmal ein mutiges Aufbegehren, eine gezielte Risikobereitschaft, ein schonungsloses und mutiges Vorwärtsstreben!
Mag. Roland Holzwarth
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On stage - Montag 08. Mai 2017 19:30
mit Gerhard Graml. Arild Andersen Trio im September 2016 in Bad Ischl
Der 71-jährige Norweger Arild Andersen gilt als einer der großen Kontrabassisten des europäischen Jazz. Seine musikalische Vita ist seit den 1960er Jahren mit Namen wie Jan Garbarek, Don Cherry, George Russell und Stan Getz, aber auch mit John Scofield und Bill Frisell verbunden. 2007 gründete Andersen ein Trio mit dem schottischen Tenorsaxofonisten Tommy Smith und dem italienischen Schlagzeuger Paolo Vinaccia.
Am 29. September 2016 flutete das Trio mit den kraftvoll fließenden Kompositionen des 2014 erschienenen Albums "Mira" sowie neueren Stücken den Konzertsaal in der PKS-Villa in Bad Ischl.
Gerhard Graml präsentiert die Höhepunkte des enthusiastisch aufgenommenen Konzertabends.

  • ArildAndersenTrio_1_ManfredMadlberger
  • ArildAndersenTrio_2_ManfredMadlberger
  • ArildAndersen_ManfredMadlberger
  • PauloVinaccia_RolandHolzwarth
  • TommySmith_RolandHolzwarth

16.06.2016
Evangelische Kirche, Bad Ischl

ORF-Aufnahme (17)
Mit freundliche Unterstützung der Norwegischen Botschaft

Karin Krog: vocals (N)
John Surman: baritone and soprano saxophones, bass clarinet, piano (GB/N)

Ein Jazz-Duo der Weltklasse in der Bad Ischler Kirche
Das norwegische Duo Karin Krog und John Surman begeisterte mit Virtuosität, Bescheidenheit und jeder Menge Leidenschaft.
Die umtriebigen Jazzfreunde Bad Ischl haben in diesem Jahr einen kleinen Norwegen-Schwerpunkt. Am Donnerstag gastierte in dieser Reihe das Duo der Vokalistin Karin Krog und des Saxophonisten John Surman in der schmucken evangelischen Kirche. Die Karriere der Urgesteine des europäischen Jazz reicht bis in die 60er Jahre zurück. Ihre Musik steht für Vielfalt und Frische, auch für Innovation, ohne die Musikgeschichte aus den Augen zu verlieren. Da kommt ein norwegisches Volkslied ebenso zum Zug wie einige Klassiker aus dem amerikanischen Liederbuch, ein flott intonierter Blues – faszinierend wie Surman dabei auf dem Baritonsax den Walking Bass macht - ebenso wie eine witzig-charmante Spontanimprovisation, die die beiden als fantasiereiches Zwiegespräch gestalten. Krog singt mit dem ihr eigenen trockenen Timbre, ihre Stimme ist eher zurückgenommen, wirkt trotz aller Virtuosität fast bescheiden.
Das Divenhafte ist ihr völlig fremd, ihre Interpretationen haben Seele und Leidenschaft. Surman bläst Sopran- und Baritonsax, brilliert mit einer schlanken, eleganten Bassklarinette. Manchmal setzt er sich auch ans E-Piano, ist zurückhaltender Begleiter Krogs. Höhepunkt: eine innige Version von Billie Holidays "God Bless The Child" Ein hinreißender Abend!
Christoph Haunschmid, OÖN - 18.06.2016
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Mit der norwegischen Jazzsängerin Karin Krog, die seit 1955 auf der Bühne steht, und dem britischen Musiker John Surman (Sopransax, Baritonsax, Bassklarinette, Keyboard) holten sich die Jazzfreunde Bad Ischl ein wundervolles Duo in die Evangelische Kirche. Sehr berührende Stücke formten sich zwischen der unaufgeregten Stimme Krog’s und den Instrumenten Surman’s.
Günther Gröger: 17.06.2016
groxpress Kultur- & Pressefotoagentur e.U.
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Eine norwegische Legende in Bad Ischl
Auf Einladung der Jazzfreunde gastierten am 16. Juni die fast 80-jährige norwegische Jazzsängerin Karin Krog und der englische Instrumentalist John Surman in Bad Ischl. Die evangelische Kirche verwandelte sich schnell in einen Hafen voller Romantik, Melancholie und idyllischer Bilder. Dafür sprachen einige Songs-Titel wie „Ein Nachmittag in Paris“, „In einer sentimentalen Stimmung“ oder „Die Möwe“. Eine frische und prickelnde Überraschung des Abends waren jedoch Krogs Arrangements der traditionellen norwegischen Lieder „Bånsull“ „Lokk“ und „Arve Brakkars“. Hier klang Krog selbstsicher und interpretierte meisterhaft Melodien aus ihrer Heimat. Dieses norwegische Märchen wäre ohne Surmans Zauberflöte nicht so schön gewesen. Krogs erfinderischer und experimenteller Geist gekennzeichnete Stücke wie „Geheime Spiele“, „Unterhaltung“ und „Gott segne das Kind“ durch elektronische Klänge und Geräusche, sowie unterschiedliche wechselnde Mikrofon-Effekte. John Surman glänzte mit Kraft und Musikalität durch den ganzen Abend. Die Best-Klasse eines berühmten Instrumentalisten bewies er am Bariton- und Sopransaxophon, Bass-Klarinette, Blockflöte und Klavier. Bei Karin Krogs Stimme hätte man sich noch mehr Vitalität, Beweglichkeit und Dichte gewünscht. Im zweiten Teil des Konzerts ließen Intensität und Vielfältigkeit der Stücke etwas nach. Doch endete der Abend mit einer temperamentvollen Zugabe, Begeisterung und lautem Applaus.
Mag. Yuliya Atzmanstorfe, Juni 2016
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Ö1 - On stage
Montag, 05. September 2016 um 19:30 Uhr

mit Marlene Schnedl. Karin Krog & John Surman im Juni 2016 in der Evangelischen Kirche Bad Ischl.
Zwei Legenden des europäischen Jazz fanden sich am 16. Juni 2016 in der Evangelischen Kirche in Bad Ischl zu einem denkwürdigen Konzert ein. Die 79-jährige Karin Krog, norwegische Grande Dame des Vokal-Jazz, und der knapp 72-jährige britische Saxofonist John Surman. Neben einem Stück wie "My Friend", das sich schon 1978 auf der ersten gemeinsamen LP "Cloud Line Blue" fand, zelebrierten die Sängerin und der Sopran- und Baritonsaxofonist, der auch zu Bassklarinette, Flöte und Klavier griff, in reifer Gelassenheit Eigenkompositionen, norwegische Volkslieder, frei improvisierte Dialoge und Standards wie Billie Holidays "God Bless The Child".
Marlene Schnedl präsentiert die Höhepunkte dieses besonderen Abends.

  • JohnSurman_GuentherGroeger
  • KarinKrog-JohnSurman_1_GuentherGroeger
  • KarinKrog-JohnSurman_2_GuentherGroeger
  • KarinKrog_GuentherGroeger

19.05.2016
Landesmusikschule - Bad Ischl

Studenten:
Matthias Vieider Quartett
Sara Zlanabitnig: Querflöte
Vinicius Ciccone Cajado: Kontrabass
Lukas Laimer: Schlagzeug
Matthias Vieider: Tenorsaxophon, Klarinette

ALUMNIS/TEACHERS:
Martin Stepanik’s "MY FAVOURITE SONGS“ featuring Peter Tuscher
Peter Tuscher: Trumpet
Anne Marie Fuerthauer: Vocals
Chris Kronreif: Reeds
Martin Stepanik: Pianoforte, Electronic Wirement, Vocals
Felipe Ramos: Bass
Andi Senn: Drums

“Teacher’s Song contest” vom Feinsten – Jazz im faszinierenden Schwebezustand!
In der Reihe „two generations of Jazz“ gastierten Professoren und Studierende des JIM Institutes an der Bruckner Uni Linz in der LMS Bad Ischl.
Dabei kam es in den Räumlichkeiten an der LMS standesgemäß zu ganz überraschenden und dadurch so faszinierenden Jazz Highlights.
Dieser Abend bewies verschiedene Dinge: Alle Jazz Spielereinen wollen neben Begeisterung für die Sache auch wirklich gelernt sein. Das Studenten Team war jugendlich frech und vollen unverbraucht unterwegs. Neue Freiheiten wurden gesucht und teilweise gefunden. Neue Frontlinien wurden abgesteckt, viele Dinge wurden an diesem Abend ausprobiert. Dabei ist manches gelungen, doch es fehlt naturgemäß noch die Überzeugungskraft und vor allem die Perfektion….. um ….das Niveau der „Lehrer“ zu erreichen. Vor allem wenn der Lehrauftrag oder das Lehrziel „My favourite Songs“ heißt. Wie Prof. Stepanik mit seiner kongenialen Band „seine“ Beatles Songs umarrangiert, umdeutet und neu zusammensetzt – das hatte schon was!!
Mit diesem seinen Ansatz bringt er den schon oft als „angeschlagen“ gedeuteten Jazz direkt mit einer akustischen „Frischzellenkur“ zu neuen Dimensionen und vor alllem Höhen. Das Ganze war schon sehr am Song orientiert, obwohl diese schon ziemlich zerlegt, zerstückelt und dann neu puzzleartig zusammengefügt wurden.
Große Sache… Reduzierter Bandsound, sehr dezentes uneitles Solieren (vor allem von Trompeter Peter Tuscher), dazu die feinen Vocals von Anne Marie Fuertbauer und feine Rhythmusarbeit an den Fellen und den Basssaiten.
Der gemeinsame Nenner war eine beispielgebende Leichtfüßigkeit und Schwerelosigkeit – und das für einen Jazz Abend. Da kam Freude auf, so macht Jazz Hören und Miterleben wieder Spaß.
Kein selbstverliebtes „Gedudle“, sondern am Beatles Liedgut orientiertes Musizieren – dazu gehört viel Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Mut zum Entertainment. Hier ist bei den Studierenden noch Lernarbeit notwendig – siehe oben!
Dann springt auch der Spaß Faktor rasch auf das Publikum über“ „Fun“ und Jazz – an diesem Abend war das dank diesem fulminanten Ensemble kein Widerspruch, sondern eine zwingende Einheit
Meint der Szenebeobachter - Roland Holzwarth

  • AnneMarieFuerthauer_RolandHolzwarth
  • ChrisKronreif_RolandHolzwarth
  • FelipeRamos_RolandHolzwarth
  • MartinStepanik-MyFavoriteSongs_RolandHolzwarth
  • MartinStepanik_RolandHolzwarth
  • MatthiasVieiderQuartett_RolandHolzwarth
  • MatthiasVieider_RolandHolzwarth
  • PeterTuscher_RolandHolzwarth
  • SaraZlanabitnig_RolandHolzwarth
  • ViniciusCicconeCajado_RolandHolzwarth

14.04.2016
Landesmusikschule, Bad Goisern

ORF-Aufnahme (16)
Mit freundliche Unterstützung der Norwegischen Botschaft


Karl Seglem: tenorsax, goat horn, antilope horn, voice (N)
Andreas Ulvo: grand piano (N)
Sigurd Hole: bass (N)
Jonas H. Sjøvaag: drums (N)

Jazz aus Norwegen
Die Jazzfreunde setzten in der LMS Bad Goisern ihren Norwegen-Schwerpunkt fort. Das Karl Seglem Acoustic Quartet spielte ein gut zum Ambiente passendes, stimmungsvolles Programm, wobei Bandleader Seglem zweitweilig von seinem Hauptinstrument, dem Saxofon, zu ausgefallenen "Instrumenten" wie dem Horn einer Ziege wechselte.
Manfred Madlberger, Ischer Woche 27. April 2016
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Ö1 - On stage
Montag, 31. Oktober 2016, 19:30
mit Christian Bakonyi. Karl Seglem im April 2016 in Bad Goisern.
Der in Oslo lebende Saxofonist Karl Seglem ist als Choreograf aparter Soundscapes bekannt geworden, in denen er jazzige Sounds und Rhythmen mit Elementen skandinavischer Volksmusik zusammenführt. Dabei legt der 55-Jährige das Tenorsaxofon immer wieder beiseite und bläst stattdessen auf Ziegen- und Antilopenhörnern. Das resultierte im Zuge des Konzerts in der Landesmusikschule Bad Goisern am 14. April 2016, das Seglem im Quartett mit Pianist Andreas Ulvo, Bassist Sigurd Hole und Schlagzeuger Jonas Howden Sjøvaag bestritt, in kontrastreichen Klanglandschaften zwischen archaischer Entrücktheit und zeitgenössischer Dynamik.
Christian Bakonyi präsentiert die Höhepunkte des Konzerts.

  • KarlSeglem-AndreasUlvo_ManfredMadlberger
  • KarlSeglem-SigurdHole_ManfredMadlberger
  • KarlSeglemAcousticQuartet_ChristineWelman