19.11.2015, Großer Saal des kath. Pfarrheimes, Bad Ischl

Dimitré Dinev & Wladigeroff Brothers
Dimitré Dinev: Stimme
Alexander Wladigeroff:Trompete, Flügelhorn, Klavier
Konstantin Wladigeroff: Klavier, Klarinette, Vocals

Dimitré Dinev und die Wladigeroff Brothers gastierten am 19. November auf Einladung derJazzfreundeund der Pfarrbibliothek in Bad Ischl. Dinevlas aus dem Familienroman Engelszungen, den Erzählungen Ein Licht über dem Kopf und denEssays Barmherzigkeit. Mit seinem knappen, klaren, ironischen und gleichzeitig humorvollen Stil begeisterte Dinev das Publikum im Großen Pfarrheimsaal und brachte es immer wieder zum Lachen. Die Gebrüder Alexander und Konstantin Wladigeroff umrahmten die gelesenen Texte mit malerisch-märchenhaften Klängen, mal folkloristisch bunt gefärbt, mal verträumt und melancholisch, jedoch stets virtuos, mit betonter Eleganz und hochkarätiger Musikalität gespielt. Ein gelungener literarisch-musikalischer Abend der österreichisch-bulgarischen Kultur mit höchstem Genussfaktor.

Mag. Yuliya Atzmanstorfer

 

Literatur und Jazz aus Österreich mit bulgarischen Wurzeln

In der Reihe „Literatur und Jazz“ haben die Stadtbibliothek Bad Ischl und die Jazzfreunde Bad Ischl den Schriftsteller Dimitré Dinev und die Jazzmusiker Alexander und Konstantin Wladigeroff zu einem gemeinsamen Lese- und Musik Abend eingeladen. Dinev ist 1990 von Bulgarien nach Österreich geflohen. Die Brüder Wladigeroff sind ebenfalls in Bulgarien aufgewachsen und leben in Österreich. Eine weitere Gemeinsamkeit der Künstler stellt ein starker Bezug zum Humor dar. Der Beitrag bringt Ausschnitte aus dem Abend.
Im anschließenden Gespräch schildern die Künstler unter anderem ihre Eindrücke zur derzeitigen Flüchtlingssituation und ihre Erinnerungen an die eigene Ankunft in Österreich.

08.10.2015, Landesmusikschule, Bad Goisern

Erika Stucky: voc, accord, film
Terry Edwards: sax, g, e-b, keyb, tp
Lucas Niggli: drums

„Spider – woman“ aus Switzerland landet in Bad Goisern

Erika Stucky mit einem wunderbaren Event in der Landesmusikschule.

Das wirklich wunderbare Ambiente der LMS in Goisern wurde für 2 Stunden zum „Spielplatz“ für die Schweizer „Sängerin“, die sich an diesem Abend schon mehr als Spinne mit Arachno – vokal Aspekten präsentierte.

In ihren feinen und manchmal stabileren Netzen aus den Genres Rock und Jazz blieb an diesem Abend so mancher Zuhörer aber auch vor allem ihre faszinierenden musikalischen Begleiter „picken“.

Zu verführerisch und musikalisch verlockend waren die vokalen und instrumentellen „Fangnetze“ des fulminanten Dreiers aus CH und im Fall von Multiinstrumentalist Terry Edwards aus London. Stucky war und ist ja bekannt für ihre Neigungen zu Eruptionen, Surprises und ungewohnten Sounds und stimmlichen Exzessen. Ihr ganzes Jazz – Leben lang pendelte sie zwischen Älplerischem und wohldosierter und internationaler Urbanität.

Ihre künstlerischen und menschlichen Aspekte reichen, wenn man so will, von der Golden Gate Bridge bis an die „Goldküste“ des Zürichsees. Ihr musikalisches und vokales Design wird vom „american alpinism“ bestimmt und das macht in Kombination mit ihrer genrebefreiten Genialität ihre Präsenz und Ausstrahlung aus. Ihr an diesem Abend dargebotenen Spektrum reichte von viel bluesigem Reflektieren, über rockige Anstöße bis zu feinsinnigen Balladen – über allem schwebt so etwas – wie mal ein Kritiker meinte – der „swiss vodoo“.

Dazu kommen fulminante Begleiter – einmal der grandiose Multiinstrumentalist Terry Edwards – ein raffinierter Saiten - Maniac und der Mann mit dem vermutlich schönsten Saxophon der Welt – all silver!!

Drummer Lucas Niggli „kann“ einfach alles – von Bumarang Becken Arbeit bis zu intensivem percussivem Treiben. Alle verstehen sich „blind“ – das merkt man in jedem Akkord.

Alle 3 delektieren sich feinsinnig an grandios angelegten Kontrasten – bekannte Songs werden rudimentär seziert, um sie dann auf neue Art zusammenzusetzen. Und man erkennt sie kaum wieder.

Schöner Abend – viel Neues und manch Bekanntes: Manchmal ist das Salzkammergut wie ein „Spinnennetz“ – unergründlich und wie ein „provinzieller“ Urschlund. Manches verschwindet einfach wie in einem Mystery Thriller – das waren an diesem Abend die fehlenden BesucherInnen. Vielleicht war es einfach, wie Stucky meinte, die Arachnophobia.

Daran zweifelt
Mag. Roland Holzwarth


Das Spidergirl in Bad Goisern

Ein krönender Abschluss mit Erika Stucky rundete den diesjährigen Schwerpunkt Schweiz der Jazzfreunde Bad Ischl ab.
Das Konzert am 8. Oktober in der Landesmusikschule Bad Goisern war ein besonderer Abend für alle Liebhaber des Avantgarde Jazz. Die experimentierfreudige Americano-Schweizerin überraschte mit Songs, Bewegungen und Videoprojektionen aus ihrem neusten Programm „Spidergirl“. Stucky bot eine Musikwelt des Ungewöhnlichen, voller spannender Klänge und Geräusche: vom gespenstigen Lachen über das Kratzen des Mikrofons mit Fingernägeln bis zu mit vollem Hals gesungenen Rock-Songs, sodass das Publikum „heiße Ohren“ bekam. Dabei wirkte Stucky stets überzeugend und begeisterte mit der Reife einer etwas anderen Künstlerin, die alle Grenzen des Bekannten und des Traditionellen sprengte und sich mit ihrem wohl ein wenig schrägen Stil durchsetzte. An ihrer Seite waren zwei Best-Musiker: der Percussionist Lucas Niggliaus der Schweiz und der Multiinstrumentalist Terry Edwards aus London. Das Spidergirl Erika Stucky hielt knapp zwei Stunden das Publikum in ihrem Spinnennetz fest. Und zwar so, dass das Publikum aus dieser musikalisch-theatralischen Gefangenschaft gar nicht heraus wollte.

Mag. Yuliya Atzmanstorfer

Gespräch und Jodelworkshop mit Erika Stucky    

Die Jazzfreunde Bad Ischl haben vergangene Woche die
Goiserer LMS als Schauplatz für das letzte Konzert der Reihe „Jazz aus
der Schweiz“ gewählt. Wer nicht da war hat „Spidergirl“ verpasst! Eine
starke, mutige Frau im immer noch männer-dominierten Musikbusiness, eine
peinliche Mutter, die es gut findet, peinlich zu sein, eine Frau die
viele Sprachen spricht, vor allem die Sprache der Musik!
Erika Stucky
die Sängerin, Akkordeonistin, Tubaspielerin und Musikkabarettistin mit
schweizer- und amerikanischen Wurzeln gab als männermordender Vamp mit
ihrem Trio ein Konzert -  und uns danach noch ein Interview samt
Kurzworkshop im Jodeln.

Erika Stucky´s „Spidergirl“ als multimediales Gesamtkunstwerk

Am Donnerstag gastierte auf Einladung der Jazzfreunde Bad Ischl Erika Stucky im akustisch hervorragenden Konzertsaal der Landesmusikschule Bad Goisern. Mit dabei Multi-Instrumentalist Terry Edwards, der tatsächlich schon mit Waits gearbeitet hat. Ihn fand sie bei einer Waits-Hommage. Neu rumpelt und poltert Lucas Niggli auf seinem Schlagzeug durch den Abend. Mit ihm – einer der vielseitigsten europäischen Schlagzeuger, arbeitet Erika Stucky schon seit vielen Jahren zusammen.

Zunächst scheint alles bekannt zu sein: Erika Stucky zeigt sich in ihrem Programm «Spidergirl», wie sie leibt und lebt und sich singend inszeniert. Sie bewegt sich spinnenhaft vor der Projektion einer Spinne und erzeugt dadurch gespenstische Schatten zum übergross abgebildeten Tier, während sie zu tribal-treibendem Schlagzeugspiel und wilden Saxofon-Ausbrüchen mit verfremdeter Stimme schreit.

Ihre Performance zischt mit unbändiger komödiantischer Lust durch ein virtuoses Wechselstaccato aus Amerikanisch und Schwyzerdütsch, durch Gesang und szenische Rezitation, durch Hohn und Spott – ein multimediales Gesamtkunstwerk.

Kompositionen aus Stuckys Feder, darunter neue Mafia-Songs, und dunkel gehaltenen Covers bekannter Stücke der Pop-Geschichte. Besonders letztere sorgen für ungläubiges Staunen und spontane Lacher. Stuckys absurde Coverversionen von Standards sind längst legendär. Sie nehmen Melodiefäden auf und spinnen sie so lange weiter, bis sie zum eigenständigen Genre mutieren.

Der «kleine englische Folk-Song», den sie als Zugabe ankündet, entpuppt sich als wild-überstürzende Version von «Helter Skelter», mit dem die Beatles 1968 den Heavy Metal vorwegnahmen.

Und wie Spinnen sich mit ihren behaarten Beinen überall festhalten, krallt sich auch Erika Stucky alias SPIDERGIRL beim Publikum fest – vor allem im Herzen!

Josef Gebetsroither - Neues Volksblatt, 10.10.2015

24.09.2015 20:00 Uhr, PKS-Villa Rothstein, Bad Ischl

Clemens Salesny: reeds
Herbert Joos: trumpet, fluegelhorn
Raphael Preuschl: bass, bass ukulele
Herbert Pirker: drums

Jazz – Generationen – Treff in der PKS Villa

Das Trio um Clemens Salesny hat mit Trompeter - „godfather“ Herbert Joos zu einem musikalischen Klassentreffen geladen.

Der Vierer wollte im Rahmen dieses Treffens seine musikalische „Klasse“ dem Ischler Publikum in der Engleiten vorstellen. Das ist auch wirklich gut gelungen, die „Lehrplaninhalte“ voll wirksam rüberzubringen. Schon fast wie bei einer öffentlichen Prüfung. Die Inhalte waren überwiegend Standards – das heißt im Sinne der Pädagogik - ausgereiftes Material – schon oft geprüft und vorgestellt. Da kann nicht wirklich viel passieren. Unterrichtsinhalte der diversen Jazz – Akademien – von George Russel über Thelonius Monk und Mingus. Da kommt schon mal so was wie Routine auf – beim großen Lehrmeister Joos als auch bei seinen Musterschülern. Bei „Jahrgangsbesten“ sind Fehler ausgeschlossen – aber Musterschüler sind manchmal auch zu vorsichtig – so war das auch am vergangenen Donnerstag. Man will wie immer „gute Noten“ und vermeidet so entsprechende Risiken. „Man will ja nicht wirklich aufmucken!“

Verlassen wir jetzt den „Lehrer – Talk“ – es war durchaus teil - ironisch gemeint. Gehört haben wir feine Jazz – Kammermusik mit großer Reife und Perfektion. Wohlklingender „Gleichklang“ und feines Solieren. Daher auch Routine im Zuhören – zumindest bei mir! (Subjektivität ist bei Rezensionen wichtig!)

Bei einem Song gilt das oben Geschriebene nicht – basierend auf einem Basslauf vom Feinsten arbeiteten sich die Vier ganz stark in Richtung 70iger Fusion Music vor. Ganz toll – hier hat der „Klassenvorstand“ Joos seinen „Bengeln“ wirklich freien Raum gelassen - und sie haben es ihm mehr als gedankt. Tolles Stück – man hörte Klänge wie bei Miles und ein ausgeklügeltes Rhythmus Geflecht als Basis für kraftvolles Melodieren. Der Bassist von den guten alten „Weather Report“ hieß doch Jaco Pastorius – an den habe ich die ganze Zeit erinnert gefühlt.

Mir kommt einfach immer mehr vor, dass viele Elemente der Jazz Musik irgendwie schon fast „abgenützt“ sind und dringend einer gründlichen „Lehrplanreform“ bedürften.

Sie haben es schon längst gemerkt – ich war früher HaK Professor – da habe ich oft „schmerzlich“ die Erfahrung gemacht, dass innovative SchülerInnen manchmal anstrengend und doch fruchtbringend waren. Das hätte ich mir an diesem Abend auch musikalisch gewünscht – innovative Anstrengung und mehr Genuss.

Meint

Roland Holzwarth

18.06.2015, Evangelische   Kirche, Bad Ischl

ORF-Aufnahme

Alphorn Grooves:
Hans Kennel:
Alphorn, Trompete, Gesang
Regina Steiner:
Alphorn, Trompete, Gesang
Alois Hugener:
Alphorn, Gesang
Urs Keiser: 
Alphorn, Gesang
Peter Keiser: Alphorn, Gesang

Ein (fast) mystisches Rufen aus den Alpen

Hans Kennel und seine Alphörner verschmelzen mit kräftigen Frauenstimmen – daraus entsteht ein deutliches Rufen nach dem Alpensturm und das Publikum in der evang. Kirche folgt dem gerne.
Die (musikalischen) bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Österreich sind nicht wirklich angespannt. Die beiden Alpenstaaten sind sich näher als allgemein angenommen – trotz Frankenaufwertung und aberwitzigen Fremdwährungskrediten. Daher haben wir auch einen leichten Zugang zur „Alpine Music“ – obwohl der Vielklang und die daraus entstehende Polyphonie der Alphörner sehr weit von „unserer“ Volksmusik entfernt ist und so doch etwas gewöhnungsbedürftig daherkommt.
Aber das „Urinstrument“ der Schweiz wird von den 4 Männern um Kennel und die fulminante Regina Steiner so gespielt, dass ein unwiderstehlicher Sog entsteht (aber nicht durch die ungewöhnlichen Ausmaße dieser Blasinstrumente!!). Und so lassen wir uns ein auf die historische alpine (Welt) Musik aus der Innerschweiz. Diese kommt manchmal wie eine Spielart unserer Volksmusik daher und bestreitet aber dann nach einigen Takten einen ganz anderen musikalischen Weg.
Vor allem wenn die 4 Damen von „Obsigänt“ vokalmäßig in das Geschehen eingreifen. Dann verschmilzt das Rufen der Hörner mit den Antworten der Vokalistinnen und es entstehen die echten „Alpine Grooves“. „Öbsigänt“ greifen schon manchmal auf die Chortradition unseres Volkliedgutes zurück, dann aber heben die Damen solistisch und als Chor von diesem Genre ab und transportieren uns in neue Höhen des Frauen – Chor – Gesangs. Ist das alles noch Volksmusik?
Ist doch wirklich egal – Jazz war es aber auch nicht wirklich, bis auf einige rhythmische Andeutungen und Improvisationen der Bläser.
Nein, es war einfach Musik, die die Fantasie anregen soll, zum Mitmachen und Mitdenken auffordert und wir so mit der „Band“ neue Ufer des Musikhörens erreichen.

Alpine Klänge werden in Takt- und Klangfolgen zu weltmusikalischen Fragmenten, dann geht das Ganze auf wundersame Art und Weise zu skandinavischen Liedern und afrikanischen Klang- und Vokalandeutungen über.
Eine große Entdeckungsreise für uns als Publikum, tolle Musik, die sich auch aufgrund der wunderbaren Akustik der evang. Kirche in Bad Ischl so schön entfalten kann und so das Auffinden der neuen Hörgewohnheiten sehr erleichtert.
Nichts für den Alltagsgebrauch und den schnellen Konsum, aber wir essen ja auch nicht jeden Tag ein schweres T-bone Steak – oder??
meint
Roland Holzwarth

21.05.2015, PKS-Villa Rothstein, Bad Ischl

Albin Brun: Tenor- und Sopransax, Schwyzerörgeli
Patricia Draeger: Akkordeon
Claudio Strebel: Kontrabass
Marco Käppeli: Schlagzeug

Musikalischer Gipfelsturm in der PKS Villa

Das Albin Brun Alpin Ensemble macht seinem Namen alle Ehre und führte das Publikum quasi als musikalische Sherpas zu ungeahnten Hörgipfeln.

Für dieses Schweizer Musik – Berg Erlebnis braucht es keine Steigeisen, keine Kletterausrüstung und gar Sauerstoffgeräte. Man muss sich nur auf diese wunderbaren Jazz-musikalischen BergführerInnen einlassen und sie führen uns vollkommen gefahrlos zu bisher noch nie erklommenen Hör- und damit auch zu Gefühlserlebnissen.

Albin Brun, einer der profiliertesten Schweizer (Jazz) Musiker, lässt sich grundsätzlich von „seiner“ Schweizer Volksmusik inspirieren, von der Stimmung und dem Songaufbau sowieso, aber auch vielmehr von der Instrumentierung. Sein Spiel auf dem Schwyzerörgeli (was für eine tolle Wortschöpfung im Rahmen der deutschen Sprache!!) war schon eine einmalige Sache. In diesem Zusammenhang war vor allem das „blinde“ Verständnis mit seiner Akkordeonmusikerin Patricia Draeger auffallend und beeindruckend. Selten so Variantenreiches auf den zwei „Schifferklavieren“ gehört.

Lichtjahre entfernt von Volkliedklischees alpinen Ursprungs. Dazu trug auch bei, dass die Songauswahl von „alpinangehauchten“ Stücken bis zu internationaler Weltmusik reichte.

Alles großartig virtuos, lebendig, manchmal sehr melodiös, smooth und vor allem „echt“ vorgetragen – kein Wunder reichte die Begeisterung der BesucherInnen bis in Gipfelhöhen.

Dazu beigetagen haben die beiden Rhythmiker Claudio Strebl und Marco Käppeli an den Drums mit ihrem grundsoliden rhythmischen Fundament.

Schönes persönliches und musikalisches Verständnis zwischen den „Svizzeri“.

So entstand an diesem gemütlichen und vor allem stimmungsvollen Abend in der „Engleiten“ ein großes Wohlgefühl bei den Musikern und noch mehr beim Publikum. Großer Applaus war nur ein kleines Dankeschön für ein wunderbares musikalisches Engagement seitens des Alpin Ensembles.

Bei den vielen musikalischen „Höhenerlebnissen“ gab es keinerlei „Höhenkoller“ aber durchaus ein rauschartiges Erlebnis wie in mindestens 5000 Höhenmetern.

Der „Abstieg“ in die Untiefen des Alltags fiel nicht allzu leicht und die musikalische Essenz des Alpin Ensembles hatte noch einen langanhaltenden Nachhall weit über diesen Abend hinaus.

Abschließend sei gesagt: Ein tolle und für viel Verständnis sorgende Botschaft vom kleinen Nachbarn im Westen mit der großen individuellen Note.

Der (musikalische) Schweizer Wechselkurs war an diesem Abend abseits der ökonomischen Weltlage und neben dem limitierten Kursverhältnis mehr als grundsolide. So braucht man sich um die (musikalische) Exportbilanz der Schweiz keinerlei Gedanken machen!

Grüezi miteinand an das Alpinensemble und „merci vielmals“ aus Bad Ischl

wünscht

Roland Holzwarth