22.11.2012
Jugendzentrum YOUZ - Bad Ischl

Viola Falb: sax
Philipp Nykrin: piano
Herbert Pirker: drums

"Falb Fiction Trio" gastierte im Youz Bad Ischl:
Reiselieder im Jazz-Köfferchen
"Falb Fiction" beendete mit einem Konzert im Jugendzentrum Youz die Jazzfreunde-Saison 2012. Ursprünglich war die Veranstaltung im Weinhaus Attwenger geplant, doch da dies mittlerweile geschlossen ist, "siedelte" das Konzert ins Youz - wo es auch sehr gut hinpasste.
Das junge Trio (eigentlich spielt die Band als Quartett) rund um die sympatische Namensgeberin Viola Falb nahm die Zuhörerschaft mit auf eine Art musikalische Weltreise. Viele der Stücke sind Reisezielen bzw. Konzert-Stätten gewidmet. Das geschmeidige Saxofophon, das pfiffig-verspielte Schlagzeug und ein effektvoll eingesetztes Keyboard sorgten für einen dementsprechend frischen Fahrtwind der "Falb Fiction"-Reiselieder.
Manfred Madlberger - Ischler Woche, 28. November 2012

  • FalbFictionTrio_1_EmilianTantana
  • FalbFictionTrio_2_EmilianTantana
  • HerbertPirker_EmilianTantana
  • ViolaFalb_EmilianTantana

05.10.2012
Evangelische Kirche - Bad Ischl

ORF-Aufnahme (11)


Renaud Garcia-Fons: 5-string double bass
Jean-Louis Matinier: accordion

Das Jazzduo „Fuera“ verzauberte in der Evangelischen Kirche Bad Ischl
Es gibt etwas Magisches im fünfsaitigen, elektrisch verstärkten Kontrabass von Renaud Garcia-Fons. Denn sonst würde dieses simple Bassinstrument mit begrenzter Funktion nicht wie 100 andere Musikinstrumente klingen. So vielfältig im Klang und Ausdruck hat man bislang einen Kontrabass noch nicht erlebt. Er klang plötzlich wie eine Flöte durch sehr hohe und gläserne Töne, wie eine Barockgitarre durch bestimmte Klangfarben oder wie ein Schlagzeug durch geschlagene Rhythmen auf dem Holzkorpus. Dann überraschte das Musikinstrument mit für das europäische Ohr eher unbekannten Melodien aus dem orientalischen oder indischen Kulturraum. Der echte Magier des Abends war jedoch der außergewöhnliche französische Kontrabassist Renaud Garcia-Fons. Mit Recht belohnte das Ischler Publikum ihn und seinen Partner, den virtuosen Knopfakkordeonisten Jean-Luis Matinier, mit großzügigem Applaus und „Bravo“-Rufen. Das Jazzduo sorgte für einen fantasievollen Konzertabend am 5. Oktober im Ambiente der Evangelischen Kirche Bad Ischl. Beide Künstler führten meisterhaft durch verschiedene Musikwelten. Zwei Zugaben: die erste mit nordamerikanischen Musikelementen und die zweite – eine expressive Bearbeitung von Frédéric Chopins Prelude in c- Moll, Op. 28 No. 20 – rundeten den Abend ab. Der ORF nahm das Konzert auf und wird es am 10.12.2012 um 19:30 Uhr im Ö1 in „On stage“ ausstrahlen.
Mag. Yuliya Atzmanstorfer

  • Fuera_1_Jean-LouisMatinier_EmilianTantana
  • Fuera_1_RenaudGarcia-Fons_EmilianTantana
  • Fuera_2_Jean-LouisMatinier_EmilianTantana
  • Fuera_2_RenaudGarcia-Fons_EmilianTantana
  • Fuera_EmilianTantana

22.07.2012
Stadttheater Gmunden

In Kooperation mit den Salzkammergut Festwochen Gmunden (13)

Jean-Luc Ponty: violin
William Lecomte: keyboards
Guy Nsangué Akwa: bass
Damien Schmitt: drums

Bericht zum Konzert am Sonntag, dem 22.07.2012 im Stadttheater Gmunden mit Jean-Luc Ponty & Band
Violinist Jean-Luc Ponty, Kultfigur der europäischen Jazz Szene seit den frühen 60er Jahren, kam mit Triobegleitung zu den Festwochen Gmunden. Es war eine glückliche Kooperation zwischen den Jazzfreunden Bad Ischl und den Festwochen. Der swingende Strich des 70jährigen Franzosen und die intensiv treibende Rhythmik begeisterten mit zeitgenössischen Klangspektren des Publikum im Stadttheater Gmunden.
Jean-Luc Ponty ist einer der glänzenden Sterne am europäischen Jazzhimmel. Anfang der 50er Jahre emanzipierte er das Saiteninstrument von den kratzenden Swinggeigern der 30er und 40er Jahre.
Nach der Vormacht von Joe Venuti, Stuff Smith, Stephane Grappelli und Ray Nance führte Ponty die Violine in die Welt des Charlie Parker und John Coltrane. In den eleganten Tonschwall mischen sich Ethnik & Folklore. Mit William Lecomte (Keyboard), Guy Nsangue Akwa (Bass) und Damien Schmitt (Schlagzeug) berührt Ponty Psyche und bewegt die Physis seines Publikums. Intelligente Elektronik verstärken poetische Melodik und leidenschaftliche Rhythmik zum jubilierenden Klangfluss.
Peter Baumann - Jazzkurator Salzkammergut Festwochen Gmunden

  • DamienSchmitt_RudiGigler
  • GuyNsanguAkwa_RudiGigler
  • Jean-LucPonty-GuyNsanguAkwa_RudiGigler
  • Jean-LucPontyBand_1_RudiGigler
  • Jean-LucPontyBand_2_RudiGigler
  • Jean-LucPontyBand_3_RudiGigler
  • Jean-LucPonty_1_RudiGigler
  • Jean-LucPonty_2_RudiGigler
  • Jean-LucPonty_3_RudiGigler
  • WilliamLecomte_RudiGigler

14.06.2012
PKS-Villa Rothstein, Bad Ischl

Eric Séva: Bariton-, Sopran- und Sopraninosax
Didier Ithursarry: Akkordeon
Jean-Philippe Viret: bass

Die Farben des Wassers
Es ist dem Kulturverein „Jazzfreunde“ gelungen, einen großen Romantiker am Saxophon, Eric Séva, nach Bad Ischl zu bringen. Der Franzose gastierte mit seinem Trio für sein einziges österreichisches Konzert im Jahr 2012 und verwandelte den Abend am 14. Juni in ein außergewöhnliches Erlebnis der feinsten Art. Denn an diesem Abend ging es nicht nur um unübertroffene Virtuosität, sondern auch um viele Gefühle, tolle Melodien und interessante Tanzrhythmen. Vom Tango in „Primer Tango“ bis zur französischen Musette in der wundervollen Zugabe „Encore“: Eric Séva webte geschickt den vielfältigen Rhythmus seiner Kompositionen und verzauberte mit singreifen Melodien. Er zeigte sich auch als Meister der lyrischen Stimmung in „Les couleurs de l'eau“ („Die Farben des Wassers“) und deutete dem Besitzer der PKS-Villa, dass das Stück zum Haus passe. Außerdem wechselte Séva meisterhaft zwischen Sopranino- und Baritonsaxophon, wie in „Folklores Imaginaires“ und betonte so den schrillen Klang des kleinen Instrumentes in den hohen Lagen. Der zweite Teil des Konzertes bot stilistische Abwechslung durch die Kompositionen von Didier Ithursarry und Jean-Philippe Viret. Beide Künstler begeisterten mit ihren Fähigkeiten am Akkordeon und Kontrabass. Doch die führende Stimme gehörte Séva. Seine Farben des Wassers waren originell, frisch, amüsant und lebensfroh. Gemalt wurde mit diesen Farben eine galante und märchenhafte Welt des französischen Jazz. Ein Erlebnis der feinsten Art.
Yuliya Atzmanstorfer

  • DidierIthursarry_EmilianTantana
  • EricSvaTrio_1_YuliyaAtzmanstorfer
  • EricSvaTrio_2_YuliyaAtzmanstorfer
  • EricSvaTrio_EmilianTantana
  • Jean-PhilippeViret_EmilianTantana

10.05.2012
PKS - Villa Rothstein, Bad Ischl

„Universal Code“
Jim Rotondi: trumpet
Heinrich von Kalnein: saxophones
Guido Jeszensky: guitar
Wayne Darling: bass
Thomas Howard Curtis: drums

„Robert Kucera´s Moonshadow“
Robert Kucera: saxophone
Ursula Reicher: vocals
Vilkka Wahl: guitar
Tomas Balasz: piano
Florian Muralter: bass
Mathias Ruppnig: drums

Zwei Jazzgenerationen an einem Abend
Die Studenten-Professoren-Konzertreihe des Kulturvereins „Jazzfreunde“ hatte am 10. Mai eine Fortsetzung in Bad Ischl.
Das Projekt setzt sich zum Ziel jungen Künstlern eine Chance zu geben und ihnen professionelle Auftritte zu ermöglichen. Die Veranstalter wollen damit jüngeres Publikum anziehen und dieses für die Jazzkunst begeistern.
Heuer gastierte die Grazer Kunstuniversität im Inneren Salzkammergut.
Begonnen haben die Studenten mit ihrer Band „Robert Kucera´s Moonshadow“. Zwei sehr starke Künstler zogen eine intensive und charaktervolle Linie durch. Gitarrist Vilkka Wahl und Saxophonist und Komponist Robert Kucera führten selbstsicher im ersten Teil des Konzerts. Der menschlichen Stimme gab Robert Kucera eine untergeordnete Rolle. Fast überall dublierte Ursula Reicher das Saxophon: eine zu sekundäre Aufgabe für ihre schöne Stimme. Pianist Tomas Balasz, Bassist Florian Muralter und Drummer Mathias Ruppnig begleiteten gekonnt.
Der zweite Teil des Konzerts war den großen Namen gewidmet. „Universal Code“ ist ein internationales Quintett, deren Solisten Jim Rotondi (Trompete) und Heinrich von Kalnein (Saxophons) sich mit Virtuosität durchsetzten. Beide Musiker wechselten zwischen zwei Instrumenten: Trompete und Flügelhorn und Tenor- und Sopransaxophon. Oft trennten sie sich in expressiver Zweistimmigkeit oder verzauberten das Publikum mit lyrischen Momenten und langsamen Tempi. Der absolute Meister des Schlagzeuges, Thomas Howard Curtis, gab sein Bestes in „Like crazy“. Gitarrist Guido Jeszenszky und Bassist Wayne Darling begeisterten in ihren Soli. Gespielt wurden eigene Kompositionen.
Der Abend endete mit einem improvisierten Zusammenspiel beider Bands.
Yuliya Atzmanstorfer:
www.salzkammergut-rundblick.at
www.salzi.at
----------
"Father" und "Sons" in Ischl
Lehrende und Lernende der Musikuniversität Graz spielten als "The Fathers" und "The Sons" in der PKS-Villa Bad Ischl. Das Lehrerkollegium mit Heinrich von Kalnein (Sax), Jim Rotondi (trompete), Guido Jeszensky (Gitarre), Wayne Darling (Bass) und Howard Curtis (Schlagzeug) spielte mit Kraft. Melodische und rhytmische Phantasien bewegten sich in steten Wechselschritten und schafften eine kompakte Szenerie zeitgenössischer Jazz-Kreativität. Die Tradition ist allgegenwärtig. Das Studentensextett zeichnet Klangbilder, deren bestimmende Grundfarbe ein mystischer Impressionismus ist. Er bleibt auch in Up Tempos unter Kontrolle. Eine Jammsession à la 40er-Jahre war umjubelter Schlussakkord.
Peter Baumann: Kronenzeitung - 18. Mai 2012

  • FlorianMuralter_YuliyaAtzmanstorfer
  • HeinrichVonKalnein_YuliyaAtzmanstorfer
  • JimRotondi-HeinrichVonKalnein_YuliyaAtzmanstorfer
  • JimRotondi_YuliyaAtzmanstorfer
  • KUG-Graz_Jam_1_EmilianTantana
  • KUG-Graz_Jam_2_EmilianTantana
  • MathiasRuppnig_YuliyaAtzmanstorfer
  • RobertKucera-Moonshadow_YuliyaAtzmanstorfer
  • RobertKucera_YuliyaAtzmanstorfer
  • ThomasHowardCurtis_YuliyaAtzmanstorfer
  • UniversalCode_EmilianTantana
  • UrsulaReicher_YuliyaAtzmanstorfer
  • VilkkaWahl_YuliyaAtzmanstorfer
  • WayneDarling_YuliyaAtzmanstorfer