20.11.2008
Lehártheater, Bad Ischl

Yukah:
Burkhard Frauenlob: keyboard
Gernot Strebl: saxophone
Klaus Ambrosch: guitar
Stefan Padinger: bass
Wolfgang Tozzi: drums
Ismael Barrios: percussion

Insingizi:
Blessings Nqo Nkomo: vocals
Dumisani Ramadu Moyo: vocals
Vusa Mkhaya Ndlovu: vocals

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  • Insingizi_H_RolandHolzwarth
  • IsmaelBarrios_H_RolandHolzwarth
  • StefanPadinger_H_RolandHolzwarth

Yukah feat. Insingizi
Mit dem Vokalensemble Insingizi holt Burkhard Frauenlob große afrikanische Musiktradition in seine Band Yukah. Insingizi, drei Ausnahmemusiker aus Zimbabwe, haben sich dem heute als „Mbube“ bekannten südafrikanischen Gesangsstil verschrieben.
Burkhard Frauenlob, ein Salzburger Jahrgang 1966, landete nach Heavy Metal, Free Jazz und Electronic Avantgarde auf der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Graz, wo er Jazz-Klavier studierte (bei Harry Neuwirth, Fritz Pauer, und Bill Dobbins, USA). Seither spielte er mit Sandra Pires, James Morrison, Bart von Liers, Mark Murphy und Simple Man, und Hubert von Goisern.
Seine Band Yukah verbindet Musiker aus Venezuela, Österreich und Zimbabwe; die Musik ist eine Mischung aus Latin, Afro und Jazz, in melodiösem Ethnostyle, mit viel Energie und Enthusiasmus gespielt. Insingizi, das außergewöhnliche Trio aus Zimbabwe, zeigt eine Mischung aus A-Kapella-Gesang, traditionellen Liedern und Percussion. Alle drei Sänger stammen aus Bulawoyo, Zimbabwes zweitgrößter Stadt, kamen dort mit dem traditionellen Gesangsstil Imbube in Kontakt, und begannen ihre Gesangskarriere - im Schulchor, wo ihre Talente entdeckt und gefördert wurden. Ihre Songs sind voller Hoffnung und Optimismus, sie überzeugen mit der Reinheit ihrer Vokalmusik und ihrer spirituellen Botschaft.
Burkhard Frauenlobs Projekt versprüht Energie und Lebensfreude, die Musik klingt strahlend, bunt und weltoffen – genau das Richtige für kalte Novembertage! Wir freuen uns auf einen spannenden europäisch-afrikanischen Kulturtransfer!

  • Insingizi_1_RolandHolzwarth
  • YUKAH_1_RolandHolzwarth
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30.10.2008
Weinhaus Attwenger, Bad Ischl

Yuriy Yaremchuk: Reeds (Ukraine)
Mark Tokar: Kontrabass (Ukraine)
Igor Gnydin: Percussion (Ukraine)

  • IgorGnydin_H_BurkhardPutz
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Das Trio präsentiert Kompositionen des Saxophonisten Yuriy Yaremchuk aus der Ukraine, welche Elemente verschiedenster musikalischer Genres in sich vereinen und zu einem neuen Ganzen verbindet. Yaremchuks Kompositionen sind geprägt durch seine bisherige musikalische Laufbahn, von Free Jazz über Comtemporary Music bis hin zu Improvisation. Seine Werke erfüllen Erwartungen hinsichtlich Rhythmus und harmonischen Melodien, haben humoristische Elemente und zeichnen sich durch eine Art “besondere Philosophie” aus. Der hervorragende und vielseitige Musiker (er spielt neben Tenor- und Sopransaxophon auch Percussion, Piano und Klarinette) konnte sein Talent u.a. mit Ray Anderson und Arkadij Shilkloper, die beide dem Ischler Publikum nicht mehr fremd sind, unter Beweis stellen und sich in verschiedenen Formationen musikalisch weiterentwickeln.
Im Trio tritt er gemeinsam mit Mark Tokar und Igor Gnydin auf. Tokar, ein junger Musiker, der seine Karriere 1997 gestartet hat, ist Mitglied des Dzyga Jazz Quintet und hat auf Festivals in der Ukraine, Polen und Deutschland Bühnenerfahrung gesammelt. Sein Spiel am Kontrabass fügt sich symbiotisch in die Kompositionen Yaremchuks ein. Gnydin, ein junger ukrainischer Musiker, spielt energiegeladen und enthusiastisch. Seine zahlreichen und neuen musikalischen Ideen bereichern das Trio und komplettieren das Hörerlebnis für das Publikum.
Mit dem Yuriy Yaremchuk Trio erwartet uns eine innovative, junge Gruppe von Musikern, die es versteht, ihr Publikum in den Bann zu ziehen und live Jazz höchster Qualität zu bieten.

  • YuriyYaremchukTrio_BurkhardPutz

25.09.2008
PKS - Villa Rothstein, Bad Ischl

In Kooperation mit dem Polnischen Institut Wien

Piotr Wojtasik: Trompete
Maciej Sikala: Tenorsaxophon
Michal Jaros: Bass
Krzysztof Gradziuk: Drums

Scharfer Blechbläser Ostwind
Das Quartett polnischen Trompeters Piotr Wojtasik zeigt in der Ischler PKS Villa seine Offenheit und Begeisterung für „westlichen“ Jazz
In Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Jazz in und aus der Monarchie“ der Ischler Jazzfreunde wusste der polnische „Qualitäts – Vierer“ mehr als zu begeistern. Der Abend in der stilvollen Umgebung der Villa Schauberger in der Ischler Engleiten bestand im Wesentlichen aus hochwertiger „Blasmusik“ auf internationalem Jazz – Niveau.
Starke bläserische Teamangriffe von Wojtasik und seinem kongenialen Partner Maciej Sikala am Tenorsaxophon in allerfeinster amerikanischer Tradition und dazu feine solistische Ausflüge in das weite Feld der Improvisation. All das basierend auf solidem rhythmischem Fundament von Michal Jaros – Bass und Krzysztof Gradziuk – Drums.
Ein „rundes“ Konzert mit einem schönen Arrangement – Spagat zwischen forschem Angreifen in rasanten Uptemponummern und wunderbarem Relaxen in feinstem Balladenstil.
Roland Holzwarth - Salzkammergut Rundschau 2008

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  • PiotrWojtasikQuartet_RolandHolzwarth
  • PiotrWojtasik_RolandHolzwarth

07.08.2008
Lehártheater, Bad Ischl

ORF-Aufnahme (4)
Kooperation mit den Salzkammergut-Festwochen (6)

In Zusammenarbeit mit dem Ungarischen Kulturinstitut Collegium Hungaricum Wien
Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Rumänien

Nicolas Simion: Sax (Rumänien)

Zoltán Lantos: Geige (Ungarn)
Martin Lubenov: Akkordeon (Bulgarien)
Martin Gjakonovski: Bass (Mazedonien)
Jura Wajda: Cimbal (Tschechien)

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Multikulturelles Lehrstück
Aus den Weiten Osteuropas hat sich ein Quintett um den rumänischen Saxophonisten Nicolas Simion im Bad Ischler Lehártheater zu "Transylvanian Grooves" zusammengetan: ein multikulturelles Lehrstück
Für den Bulgaren Martin Lubenov (Akkordeon), den Ungarn Zoltán Lantos (Violine), den Mazedonier Martin Gjakonovski (Bass) und den Tschechen Jura Wajda (Cimbal) hat Simion (Saxophone, Klarinetten) ein Programm vom Kinder- bis zum Lovesongs zusammengestellt. Die slawischen Seelen des Schlagzeuglosen Ensembles ließen in kammermusikalischer Disziplin die eigene Schwermut spüren.
Oberflächliches Virtuosentum hat keinen Platz, dafür globale Offenheit.
Peter Baumann - Krone Zeitung, 11. August 2008
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Nicolas Simion und die Jazzfreunde Bad Ischl können schon auf eine langjährige Beziehung zurückblicken. Zu verdanken ist dies dem langjährigen Obmann der Jazzfreunde Emilian Tantana, der seit 1994 die Geschicke des Vereins lenkt. Nicolas Simion und Emilian Tantana stammen beide aus den Karpaten und begegneten sich erstmals beim Sibiu Jazzfestival in Rumänien Anfang der 80er Jahre: Simion auf der Bühne, Tantana als Veranstalter in der Kulisse. Beiden gelang die Ausreise über dieselbe Route: über das Warschau Jazz Jamboree Festival (das europäische Jazz-Mekka der 80er Jahre), Budapest und Traiskirchen, in zwei aufeinander folgenden Jahren. Szenenwechsel von Rumänien nach Österreich – 1994 finden sich die beiden wieder in Bad Ischl: Simion auf der Bühne, Tantana in der Kulisse. Seit diesem Auftritt gastierte Nicolas Simion mit verschiedenen Projekten immer wieder bei den Jazzfreunden, so 1997, 2000, und 2001. Die vorliegende CD- Aufnahme des jüngsten Konzerts 2008 ist sozusagen die „Krönung“ seiner bisherigen Jazzfreunde-Konzerte.
Passend zum Jazzfreunde-Motto 2008 „Jazz in und aus der Monarchie“ zeigte Nicolas Simion mit seinem Projekt „Transsylvanian Grooves“ die weit über staatliche Grenzen hinaus verbindende Kraft der Musik –  mit hochkarätigen Musikern aus Rumänien, Ungarn, Bulgarien, Mazedonien und  Tschechien.
Das seit 1827 bestehende Lehar-Theater in Bad Ischl, in dem der Kaiser selbst oft Gast war und wo zu Zeiten der Monarchie ein internationales Publikum samt den profiliertesten Künstlern verkehrte, bot den idealen Rahmen für das Konzert, das durch die Kooperation der Jazzfreunde mit den Salzkammergut-Festwochen ermöglicht wurde.
Weiterer Kooperationspartner des Vereins ist der ORF – seit 2005 wird jedes Jahr mindestens ein Konzert der Jazzfreunde aufgezeichnet und in „life on stage“ präsentiert. Dieser Konzertmitschnitt von Nicolas Simion und seinem Projekt „Transsylvanian Grooves“ entstand am 7. August 2008 im Lehar-Theater Bad Ischl.
Birgit Kain
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Jazzfreunde Bad Ischl: Nicolas Simion
Der rumänische Jazzer Nicolas Simion schart für das Projekt "Transylvanian Grooves" musiker aus vier Ländern um sich: Simion, Lantos, Lubenov, Gjakonovski und Wajda sind sich ihrer musikalischen Wurzeln bewusst und verschmelzen sie zu einem neuen Ganzen aus Vielfalt, gegensätzlichkeit, Gemeinsamkeit und Harmonie - "Balkan Jazz".
On Stage: Nicolas Simion live im Lehártheater Bad Ischl
In Simions wahrhaft internationaler Band spielten der ungarische Geiger Zoltán Lantos, der bulgarische Akkordeonist Martin Lubenov, der aus Mazedonien stammende Bassist Martin Gjakonovski und der tschechische Cimbalspieler Jura Wajda. das Motto lautete: "Transylvanian Grooves".

  • NicolasSimionTransylvanianGrooves_1_RudiGigler
  • NicolasSimionTransylvanianGrooves_2_RudiGigler
  • NicolasSimionTransylvanianGrooves_4_Hans-UlrichDenninger

27.06.2008
PKS - Villa Rothstein, Bad Ischl

ORF-Aufnahme (3)
Mit freundlicher Unterstützung des Slowakischen Institutes Wien

Peter Lipa: vocals
Michal Zácek: ssax, asax, fl
Peter Lipa jr.: piano
Michal Simko: bass
Robert Rist: drums

  • PeterLipaBand_1_RolandHolzwarth
  • PeterLipaBand_2_RolandHolzwarth
  • PeterLipa_RolandHolzwarth

Jazz – Überraschung aus dem KuK Osten!!
Peter Lipa und seine Band vereinigen den großartigen Charme und Anspruch des Jazz mit der musikalischen Tradition der Slowakei und der Song – Effizienz der Beatles.
Ergebnis dieses wunderbaren Crossover Ansatzes war ein phantastisches kleines und gleichzeitig großes Konzert Ereignis in der Ischler PKS Villa. Der Mann mit der hervorragenden Stimme und dem einmaligen Gefühl für den berührenden Jazz – Song begeisterte mit seiner mehr als sehr guten jungen Band das Publikum in den ehrwürdigen Mauern der Villa in Kaltenbach am Fuße der Katrin.
Hier war ein Könner am Mikrophon mit einer unglaublichen Erfahrung und dem Gespür für junge Musiker, die seine Beatles Song – Neustruktierungen und seine Neuauslegungen von unschätzbaren Jazz – Classics auf phantastische Art und Weise umrahmten und erst ermöglichten.
Ein weiterer Meilenstein in der Reihe „Jazz in und aus der Monarchie“, der von den Ischler Jazzfreunden als sehr schätzenswerter Beitrag in den Ischler Anteil zur Oö. Landesausstellung eingebracht wurde.
Roland Holzwarth - Salzkammergut Rundschau 2008
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Jazz aus der Slowakei
Zur Landesausstellung im Salzkammergut boten die Jazzfreunde Bad Ischl ein weiteres Mal Jazz aus ehemaligen Kronländer.
Im Ambiente der köstlich altmodischen PKS-Villa aus der 19. jahrhundert unterhielt Vokalist peter Lipa aus der Slowakei. Mit sommerlicher Unbekümmerheit wandelt die Kultfigur des Nachbarlandes mit deiner band "on the sunny side of the street", blättert im Beatles Songbook und widmet sich der Folklore.
E-Piano, E-Bass und Schlagzeug geben leichtfüßig den Rhytmus dazu.
Wortloses Extempore verziert die Stimme Lipas, der sie zudem um die Dimension der Zweistimmigkeit durch den Saxophonisten Michal Žácek erwitert. Mit Alt- und Sopransax sowie Flöte gibt er hart an der Melodie klebende Begleitung, aber auch expressive Solistik. Ein informativer Abend.
Peter Baumann - Krone Zeitung, 29. Juni 2008
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Seit 1979, also schon seit 30 Jahren, versuchen die Jazzfreunde Bad Ischl mit großem Enthusiasmus, mitten im Salzkammergut Jazz in allen seinen Ausformungen zu fördern und einem interessierten Publikum zu präsentieren. Seit 1994 lenkt Obmann Emilian Tantana die Geschicke des Vereins; er war es auch, der Peter Lipa engagierte - 15 Jahre nach ihrer ersten Begegnung bei den Bratislava Jazz Days im Jahr 1986, wo Peter Lipa plötzlich bei der Zugabe mit Bobby McFerrin auf der Bühne stand…
2001 spielte das „Urgestein“ der slowakischen Jazzszene zwei mitreißende Konzerte in Clubatmosphäre in Bad Ischl.
„Jazz in und aus der Monarchie“ – das war das Jazzfreunde-Motto im Jahr 2008. In sechs Konzerten trafen hochkarätige Jazzmusiker aus den ehemaligen Kronländern aufeinander, erforschten ihre gemeinsamen musikalischen Wurzeln und zeigten die weit über staatliche Grenzen hinaus verbindende Kraft der Musik. Was lag näher, als auch Peter Lipa als Vertreter der Slowakei einzuladen – diesmal zu einem etwas größeren Konzert im historisch reizvollen Ambiente der PKS-Villa, der 100 Jahre alten Villa Rothstein, 4 km außerhalb von Bad Ischl gelegen.
Birgit Kain
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On stage: Peter Lipa live
Der slowakische Sänger ist in seiner Heimat ein großer Star. Er singt Folk, Blues, Gospel und vor allem Jazz. Am 27. Juni trat er in Bad Ischl auf. Begleitet wurde er u.a. vom Saxophonisten Michal Žácek, dem Pianisten Peter Lipa jr., dem Bassisten Michal Simko und dem Schlagzeuger Robert Rist.

  • MichalZacek_H_ManfredMadlberger
  • PeterLipa_H_RolandHolzwarth