Donnerstag, 23.09.2021
Kalvarienbergkirche - Bad Ischl

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Adele Sauros: tenor sax

Joakim Berghäll: alto & baritone sax

Akustische Seelenmassage am Kalvarienberg!
Sauros/Berghäll verzaubern mit ihrem Sax-Tönen in der Ischler Wallfahrtskirche das Publikum auf faszinierende Art und Weise.
Zwei Saxophone am Berg über Bad Ischl – das klingt zunächst als konkrete Herausforderung und als schon fast zweifelhafte Versuchsanordnung.
Schon der Fußmarsch von meinem Haus auf den Kalvarienberg erschien wie der Beginn einer kleinen nächtlichen Wallfahrt und öffnete mich für etwas Besonderes.
Und in der Tat empfingen mich schon auf dem Weg interessante Töne und „lotsten“ mich weiter zur Kirche am Berg.
Und was dann „abging“, war schon was Besonderes. Zwei junge Finnen, so called „rising stars“, nutzten die einmalige, wunderbare Kapelle als Inspiration und einmaliges Medium für ihre Darbietung und konnten so ganz spielerisch und leicht ein großartiges, wie auch einmaliges und erinnerungswürdiges Event entwickeln.

Adele Sauros und Joakim Berghäll kennen die speziellen Herausforderungen von Kirchenkonzerten – ob im Hohen Norden in einer Stabkirche oder in „unserer Kalvarienberg - Kapelle“.
Ihr „Glaubensbekenntnis ist der Nordic Jazz in der sehr freien Impro – Ausführung und der wächst in der Kirche über sich hinaus und gewinn auf diesem Wege viele neue „Gläubige“!

Auf die Musik näher einzugehen ist für diese „Jazz-Messe“ (so ein Begriff aus den 80 und 90iger Jahren) müßig, die Gesamtstimmung machte diesen Abend aus.
Insofern ist diese „Musik- Messe“ mehr als gelungen und fast alle Besucher:innen „schwebten“ schon fast in die Stadt hinunter.

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Der Vollmond hatte in dieser Nacht auf meinem Nachhauseweg schon fast einen blauen Rand, so wunderbar melodramatisch und gleichzeitig herausfordernd war das Ganze.
Lob an die Jazzfreunde für ihre gekonnte Abstimmung der musikalischen Inhalte auf die „Location“, denn nicht jeder Jazz kann in diesem Ambiente reifen – das könnte auch ordentlich schiefgehen – aber nicht hier und heute!!

PS: Durch solche Ereignisse könnte man/frau schon fast den Glauben, zumindest an das „Gute in der Musik“ zurückgewinnen. Dazu braucht es nur noch mehr solcher Veranstaltungen
meint
Roland Holzwarth

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Saxophon-Duette in der Kirche
Im zur Musik durchaus passenden Ambiente der Kalvarienbergkirche traten Adele Sauros und Joakim Berghäll zum ersten Mal gemeinsam als Duo auf.
Die jazzfreunde luden zu einem Konzert des finnischen Duos Adele Sauros und Joakim Berghäll in die Ischler Kalvarienbergkirche, wo die beiden in einen musikalischen Dialog zweier - an einer Stelle sogar dreier - Saxophone traten.
Schon beim ersten Stück "Ghost Town", das die beiden teilweise oben bei der Orgel spielten, waren viele der Zuhörerinnen und Zuhörer (unten ihnen auch Stadtpfarrer Christian Öhler) komplett in der Musik versunken und/oder ließen die Klänge mit Blick auf den Altar auf sich wirken.
In zweiten Teil des Konzertes bot das finnische Duo ein Stück, für das sich Joakim Berghäll beim Komponieren von Bilder der Ischler Kalvarienbergkirche inspirieren ließ.
Ein Show-Effekt: In einer Passage einens Stücks vermochte es Berghäll, auf zwei Saxophonen gleichzeitig zu spielen.
Manfred Madlberger, Ischler Woche - 29. September 2021

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