Roberto Magris Europlane Quintet '"K.u.K. special version"

Landesmusikschule - Bad Ischl

Do. 13.März 2008

Tony Lakatos: saxes (Ungarn)
Florian Bramböck: saxes (Österreich)
Roberto Magris: piano (Italien)
Nikola Matosic: bass (Slowenien)
Drago Gajo: drums (Slowenien)

Europlane 2Europlane 1

Europlane 3

Fotos: Burkhard Putz




In Zusammenarbeit mit dem Ungarischen Kulturinstitut Collegium Hungaricum Wien

Salzkammerkut-Reihe der Ischler Jazzfreunde:
Swingender Hard Bop

Dem Salzkammergut-Thema der heurigen Landesausstellung stellen sich die Jazzfreunde Bad Ischl mit einer ganzjährigen Konzertserie mit Musikern aus der ehemaligen K. u. K.-Länder. Den beginn dieser Begegnung machte das Roberto magris Europlane-Quintet in der Landesmusikschule.

Zum friedlichen Wettblasen wurden Tirol und Ungarn, Slowenien undtTriest überflogen. Florian Bramböck, Tony Lakatos (Sax), Nikola Matošic (Bass), Drago Gaio /Drums) sowie Roberto Magris (Piano) trafen sich zum swingeder Hard Bop im Jazzgeist der 50er.
Schnittig, dabei bedächtig, zieht Lakatos seine Linien. Mit frechen bis expressiven Austritten setzt sich Bramböck in Kontrast. Gerade im dualen miteinander erinnert die Zweistimmigkeit nicht nur daran, was guten Jazz ausmacht, sondern auch an große Vorbilder.

Peter Baumann - Krone Zeitung, 19. März 2008

Jazzfreunde-Saison 2008 bringt grenzübergreifende Highlights

Mit dem Auftritt des Roberto Magris Europlane Quintet in seiner "k.u.k Special Version" in der Landesmusikschule wurde die Jazzfreunde-Saison eröffnet. Im Landesausstellungsjahr steht die Konzertreihe unter dem Motto "Jazz in & aus der Monarchie".

Im Zentrum des Jazzfreunde-Programms 2008 steht die Verbindung von Musikern weit über staatliche Grenzen hinaus (ehemalige geografische Räume, die heute in anderer Form existieren und mit Hilfe von Staatennamen und -grenzen definiert werden) und das Finden einer gemeinsamen Sprache, einer musikalischen Sprache, in der es nicht um grenzen oder Begrenzungen gehen kann, sondern vielmehr um verbindungen und das Finden eines gemeinsamen Grooves im Jazz. trotz vielfalt werden gemeinsamkeiten entdeckt werden - ohne eine Gleichschaltung erreichen zu wollen. Musiker aus verschiedenen Länder, die ehemals im geografischen Raum der k.u.k.-Monarchie eine Einheit gebildet haben, werden sich musikalisch in mehreren Gruppen und Konzerten zusammenfinden.
Das dies vortreffliche funktioniert, bewies die Musikerschar rund um den italienischen pianisten Roberto magris, der eine slowenisch-ungarisch-italienisch-österreichische gruppe um sich formte (unter anderem mit dem nicht nur in Ischl wohlbekannten Saxofonisten Florian Bramböck) und dem Publikum im Landesmusikschul-Saal einen sehr wohlgeratene Abend bot.

Manfred Madlberger - Ischler Woche, 19. März 2008