"Jazzkammergut" IV; ZNAP

Jugendzentrum YOUZ, Bad Ischl
28.02.2019

Leonhard Skorupa: Tenorsaxophon, Klarinette
Gregor Aufmesser: Kontrabass
Lukas Aichinger: Schlagzeug

Znap Yuliya A
Foto: Yuliya Atzmanstorfer






"Znap" live im Youz und im Ischler Gymnasium

Junger jazz - auch für junge Leute

Im Jugendzentrum Youz konzertierte das spielfreudige Trio "Znap" mit dem Ischl-stämmigen Drummer Lukas Aichinger auf Einladung der Jazzfreunde. Tags darauf gan es eine konzertante Zugabe im Gymnasium.

Leonhard Skorupa an Tenorsaxophon & Klarinette, Gregor Aufmesser am Kontrabass und der Ischler Lukas Aichinger am Schlagzeug lieferten ein knackiges, virtouses Set ab. Tags darauf erfüllten sie einen "musikalischen Bildungsauftrag": Junge Musiker für junges Puplikum" war die Devise des heurigen, wie mittlerweile jedes Jahr von den Jazzfreunden organisierten Schulkonzerts am Gymnasium. Eine besondere Nähe zum Publikum entstand auch dadurch, dass Lukas Aichinger vor nicht allzu langer Zeit selber die Unterstufe am BG/BRG Bad ischl besucht hatte. Nach einer kurzen "Einhörphase" wurden die Schülerinnen und Schüler schnell "warm" mit den zum Teil ungewöhnlichen und experimientelen Klängen dieses jungen Trios.
Zwischen den einzelnen Nummern beantworteten die Musiker bereitwillig die vielen Fragen aus dem interessierten Publikum.

Manfred Madlberger - Ischler Woche, 13. März 2019

„Znapzarap“ und „Alles Walzer“

„Znapzarap“ am Abend des Opernballs? Warum nicht! Die drei Jazzmusiker Aichinger, Aufmesser und Skorupa sind jung und im positiven Sinne des Wortes frech genug, um mit „Alles Walzer“ zu scherzen. Auf Einladung der Jazzfreunde Bad Ischl gastierte die Band im Jugendzentrum YOUZ Bad Ischl um am 28. Februar Gegenakzente in der Ballsaison zu setzen. Seit der Gründung des Ensembles suchen Lukas Aichinger (Schlagzeug), Gregor Aufmesser (Bass) und Leonhard Skorupa (Saxofon und Klarinette) nach einem eigenen und unverwechselbaren Klang. Und sie finden ihn in den eigenen Kompositionen „Znapzarap“, „Elegy to Laissez – faire Economics“, „Pausenbrotballade“ oder „Die Dosis macht das Gift“. Auch ein Lieblingsstück von Wolfgang Puschnig, „das einzige, was wir nicht geschrieben haben“, so Lukas Aichinger, durfte nicht fehlen. Hervorzuheben ist hier der melodienreiche und voller Vitalität Klang Skorupas, welcher in Kombination mit seinen Körperbewegungen eine erstaunliche Symbiose darstellt. Alles in allem ein junger, frischer und spannender Jazzabend, der mit dem anhaltenden Applaus eines begeisterten Publikums und mehreren Zugaben endete.

Mag. Yuliya Atzmanstorfer