"Two Generations of Jazz - Musikuniversitäten zu Gast" VI: JIM Linz

Landesmusikschule - Bad Ischl
19.05.2016

Studenten:
Matthias Vieider Quartett
Sara Zlanabitnig: Querflöte
Vinicius Ciccone Cajado: Kontrabass
Lukas Laimer: Schlagzeug
Matthias Vieider: Tenorsaxophon, Klarinette

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Foto: Roland Holzwarth
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ALUMNIS/TEACHERS:
Martin Stepanik’s "MY FAVOURITE SONGS“ featuring Peter Tuscher
Peter Tuscher: Trumpet; Anne Marie Fuerthauer: Vocals; Chris Kronreif: Reeds; Martin Stepanik: Pianoforte, Electronic Wirement, Vocals; Felipe Ramos: Bass; Andi Senn: Drums

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“Teacher’s Song contest” vom Feinsten – Jazz im faszinierenden Schwebezustand!!

In der Reihe „two generations of Jazz“ gastierten Professoren und Studierende des JIM Institutes an der Bruckner Uni Linz in der LMS Bad Ischl.

Dabei kam es in den Räumlichkeiten an der LMS standesgemäß zu ganz überraschenden und dadurch so faszinierenden Jazz Highlights.

Dieser Abend bewies verschiedene Dinge: Alle Jazz Spielereinen wollen neben Begeisterung für die Sache auch wirklich gelernt sein. Das Studenten Team war jugendlich frech und vollen unverbraucht unterwegs. Neue Freiheiten wurden gesucht und teilweise gefunden. Neue Frontlinien wurden abgesteckt, viele Dinge wurden an diesem Abend ausprobiert. Dabei ist manches gelungen, doch es fehlt naturgemäß noch die Überzeugungskraft und vor allem die Perfektion….. um ….das Niveau der „Lehrer“ zu erreichen. Vor allem wenn der Lehrauftrag oder das Lehrziel „My favourite Songs“ heißt. Wie Prof. Stepanik mit seiner kongenialen Band „seine“ Beatles Songs umarrangiert, umdeutet und neu zusammensetzt – das hatte schon was!!

Mit diesem seinen Ansatz bringt er den schon oft als „angeschlagen“ gedeuteten Jazz direkt mit einer akustischen „Frischzellenkur“ zu neuen Dimensionen und vor alllem Höhen. Das Ganze war schon sehr am Song orientiert, obwohl diese schon ziemlich zerlegt, zerstückelt und dann neu puzzleartig zusammengefügt wurden.

Große Sache….. Reduzierter Bandsound, sehr dezentes uneitles Solieren (vor allem von Trompeter Peter Tuscher), dazu die feinen Vocals von Anne Marie Fuertbauer und feine Rhythmusarbeit an den Fellen und den Basssaiten.

Der gemeinsame Nenner war eine beispielgebende Leichtfüßigkeit und Schwerelosigkeit – und das für einen Jazz Abend. Da kam Freude auf, so macht Jazz Hören und Miterleben wieder Spaß.

Kein selbstverliebtes „Gedudle“, sondern am Beatles Liedgut orientiertes Musizieren – dazu gehört viel Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Mut zum Entertainment. Hier ist bei den Studierenden noch Lernarbeit notwendig – siehe oben!

Dann springt auch der Spaß Faktor rasch auf das Publikum über“ „Fun“ und Jazz – an diesem Abend war das dank diesem fulminanten Ensemble kein Widerspruch, sondern eine zwingende Einheit

Meint der Szenebeobachter - Roland Holzwarth

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