"Two Generations of Jazz - Musikuniversitäten zu Gast" VIII: VMI Wien

Trinkhalle - Bad Ischl
28.06.2018 19:30 Uhr

In Kooperation mit dem Kulturplattform Bad Ischl

Lehár und Jazz? Die Studenten des Vienna Music Institutes haben sich mit der „leichten Muse“ auseinandergesetzt, schließlich ist dieses Konzert der Eröffnungsabend des Kunstfestivals Bad Ischl (28.6.-1.7.), wo den vielen Facetten von Lehárs Musik nachgespürt wird – zwischen Clubbing, klassischem Konzert und eben auch Jazz.

Dozenten-Band:
Wolfgang Seligo Trio

Wolfgang Seligo: piano
Sascha Lackner: bass
Harry Tanschek: drums

UNI SeligoUNI Lackner

UNI Taschenk

Karteninfo:
Eintritt: 24,-

Ermäßigung:
21,-
JF-, AK- und Ö1-Mitglieder (für Ö1-Mitglieder gilt die Ermäßigung pro Mitglied inkl. einer Begleitperson)
12,-
Schüler; Studenten; Lehrlinge; Zivil- und Präsenzdiener

Kartenvorverkauf:
Tourismusverband Bad Ischl
Tickethotline: +43 (0)6132-27757
oder
Salzkammergut Touristik
Tickethotline: +43 (0)6132/24 000-51


VMI

Jazz trifft Ethno, klassische Klänge und Rock. Wolfgang Seligo, Pianist und Komponist, ist in verschiedensten Musikwelten zu Hause. Bei seinen Kompositionen und Improvisationen werden auf dem Klavier jazzige, rockige und moderne klassische Einflüsse hörbar, wobei er hier einen kräftigen, mitunter funkigen Ton anschlägt. Er brachte seine Musik international in unterschiedlichen Besetzungen und auch als Solokünstler auf die Bühne: Er gab Konzerte in der Verbotenen Stadt in Peking, am Roten Platz in Moskau, spielte in Marokko und dem Senegal genauso wie in Chicago oder Washington. Es folgten verschiedene Musikveröffentlichungen und das Solo-Klavier-Werk "Alternative Jazz Piano" für Jazzpianisten und klassisch ausgebildete Pianisten.
"Bei Wolfgang Seligos Kompositionen treffen sich Jazz, Ethno, Klassik und Rock in einem groovigen, funkigen Sound garniert mit Elementen freier Improvisation. Diese etwas andere, eben "alternative" Mischung erzeugt einen organischen, wunderbar konsumierbaren Piano-Jazz, wie er nur selten zu hören ist." Steinway Austria Magazine
Kongenial begleitet wird Wolfgang Seligo von Bassist Sascha Lackner, dem Wiener mit ausgeprägter Liebesbeziehung zum Bass, der hauptsächlich mit Dobrek Bistro unterwegs ist, und von Schlagzeuger Harry Tanschek, der in Graz und am Berklee College of Music studierte und mittlerweile der Leiter der Schlagzeugabteilung am Vienna Music Institute ist.

"Dass sich der moderne und innovative Jazz nicht notwendigerweise immer in der übermäßigen Komplexität und Verkopftheit verlieren muss, um ein interessanter und fordernder zu sein, genau das versucht Wolfgang Seligo in seinen verschiedenen Projekten immer wieder unter Beweis zu stellen." MT, music in austria magazine

monthofsundays

Studenten-Band: month of sundays
Alexander Kranabetter: horns

Philipp Harnisch: sax
Ivo Fina: guitar
Johannes Wakolbinger: drums

Das 2013 gegründete Quartett gilt spätestens seit dem Auftritt beim Jazz Fest Wien 2015 als eine der spannendsten, hippsten Formationen des jungen österreichischen Jazz. Month of Sundays verfolgt das Ziel, zeitgemäße Kammermusik zu entwerfen. In ihren Songs streben sie nach Detailreichtum und legen den Fokus auf die wohlbedachte Abstimmung der musikalischen Inhalte mit deren Form. Dabei spannen sie den Bogen zwischen Minimal Music, Post-Rock und Jazz. Musik, deren detailreiche Raffinesse zum konzentrierten Zuhören einlädt.
„Ihre Musik ist ebenso durchdacht wie antivirtuos, ohne Mätzchen und von einem stillen, aber beharrlichen Stilwillen beseelt. Sie scheint in eine Zukunft zu deuten, in der keine Menschen existieren, eine träumende Welt der leeren Plätze und stillen Straßen, eine Welt der Dinge, die ihren Frieden gefunden haben.“ Helmut Jasbar, Ö1 Nachtquartier (2015)

„Die in Wien gegründete und beheimatete Band Month of Sundays macht nicht viel Lärm um nichts, sie macht Minimal Music, reduzierten Post Rock und entschleunigten Jazz mit Anspruch.“ Jazz-November Bayreuth, Ankündigung (2015)

„Ein Monat voller Sonntage: Die Melodiefolgen bauen sich gemächlich auf. Ein Stück kann 15 Minuten dauern. Manchmal spielt minutenlang nur ein Instrument. Trompeter Alexander Kranabetter lässt manchen Ton sekundenlang in der Luft stehen. Nur dieser Klang erfüllt dann den Raum. Unaufgeregt, aber mit Klarheit und Intensität entwickeln sich die Gebilde. Philipp Harnisch am Saxophon unterlegt die Trompete mit rhythmischen Patterns oder fällt in ein Duett ein. Johannes Wakolbinger an den Drums und Gitarrist Ivo Fina sind nicht nur Rhythmusfraktion sondern liefern eigene Klangbeiträge. Das ist alles auf das Notwendige reduziert – und wirkt gerade deshalb.“ Wolfgang Karl & Michael Weiser, Nordbayerischer-Kurier (2015)